Beim Menschen wie auch beim Hund spielt die richtige Ernährung eine große Rolle für unseren Organismus. Wohlbefinden, Energiehaushalt, sowie Körperform hängen von dem richtigen Futter ab. So ist es beispielsweise bei Welpen sehr wichtig für eine ausgewogenen Ernährung zu sorgen, damit sich der Hund physisch richtig entwickelt.

Hochwertiges Hundefutter
Der Hund – ein Fleischfresser?
Der Hund gehört in Sachen Ernährung dabei zu der Gruppe der Carnivor (Fleischfresser) und auch im begrenzten Maße zu den Omnivor (Allesfresser). Der Verdauungstrakt ist hierbei begrenzt im Stande pflanzliche Nährstoffe zu verdauen. Auf dem Markt gibt es für Hunde daher Futter, das alle wichtigen Nährstoffe für den Hund enthält. Von der zusätzlichen Zugabe von Vitaminen und Mineralien ist abzuraten, da dies zu einer Überversorgung des Organismus führen kann und daher eher schadet als von Nutzen ist. Solche Zusätze sollten in Absprache mit einem Tierarzt nur in Wachstumsphasen oder im Krankheitsfall verabreicht werden. Auch von der Verabreichung menschlichen Essen, wie einem Jägerschnitzel, ist strengstens abzuraten. So sollte man bei einer Bestellung auf Lieferando.de den Hund lieber außen vor lassen. Will man für seinen Hund etwas kochen, sollte man weitgehend auf Gewürze verzichten. Genauso sollte kein rohes Schweinefleisch gefüttert werden. Schweine sind Träger der Aujeszkyschen Krankheit, eine durch den Aujeszky-Virus verursachte Tierseuche, die in ihrem Verlauf nicht bekämpft werden kann.
Fleisch und Gemüse richtig mischen
- In der Regel sollte der Hund in einem Verhältnis von ein drittel Fleisch zu zwei drittel Gemüse und Getreide gefüttert werden.
- Für tragende sowie aktive Hunde kann der Fleischanteil auf zwei drittel angehoben werden.
- Sollte man nicht auf das Fertigfutter aus Dosen und Trockenfutter zurückgreifen wollen besteht für den Hundebesitzer die Möglichkeit sich in Fachgeschäften Fleisch, wie grünen Pansen oder Blättermagen, tiefgefroren zu kaufen.
- Aufgetaut sollte das Futter ungefähr schnauzenwarm verabreicht werden. Da einem Hund die Enzyme fehlen um die Zellstruktur von pflanzlichen Nährstoffen zu zerlegen, empfiehlt es sich das Gemüse und Obst leicht anzudünsten. Auf rohe Bohnen und Kartoffeln, sowie Auberginen und Avocados sollte verzichtet werden.
- Auch Rettich, Hülsenfrüchte, Holunderbeeren und Quitten sollte man seinem Hund nicht zum Essen geben.
- In geringen Mengen sind dabei Tomaten, Erbsen, sowie Artischocken zu verabreichen.
Bild: panthermedia.net Aleksey Poprugin und Simone Werner-Ney

28. März 2012
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