Wie lassen sich Ohrenentzündungen beim Hund behandeln?

Wie lassen sich Ohrenentzuendungen beim Hund behandeln

Sie lieben Ihren Hund und möchten, dass er gesund ist. Eine häufige Erkrankung des Hundes sind Ohrenentzündungen. Haben Sie vielleicht bemerkt, dass sich Ihr Hund häufig an seinen Ohren kratzt oder dass er heftig mit dem Kopf schüttelt? In diesem Fall kann ein Ohrenzwang vorliegen, der auf eine Ohrenentzündung zurückzuführen ist. Eine Ohrenentzündung kann sehr schmerzhaft sein. Hatten Sie selbst bereits einmal eine Mittelohrentzündung, dann können Sie gut mit Ihrem vierbeinigen Liebling mitfühlen.

Wie äußert sich die Ohrenentzündung?

Bemerken Sie, dass Ihr Hund den Kopf auf eine Seite neigt? Dies kann auf eine Ohrenentzündung hindeuten. Im Gegensatz zu anderen Krankheiten gibt es für Ohrenentzündungen keine Impfung, so dass Sie selber für seine Gesundheit sorgen müssen. Fühlen Sie die Ohren Ihres Hundes, denn ein entzündetes Ohr ist heißer als ein gesundes Ohr. Nicht selten kommt es zur Absonderung einer dunkelbraunen Masse. Tierärzte können diese Masse entfernen. Dies ist unbedingt erforderlich, da sich die Erkrankung sonst verschlimmern kann. Ist die Entzündung bereits weiter fortgeschritten, so riechen die Ohren faulig. Um die lästige Masse loszuwerden, schüttelt Ihr Hund immer häufiger mit dem Kopf. Oft reibt er sich an Ihnen und sucht nach Hilfe. In schwerwiegenden Fällen lässt Ihr Hund niemanden mehr an sein Ohr, da jede Berührung schmerzt. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zur Eiterbildung.

Die Ursachen der Ohrenentzündung können in einem Befall mit Milben oder im Eindringen von Getreidegrannen während der Erntezeit liegen. Daher gehört diese Form der Entzündung zu den  häufigsten Krankheiten bei Hunden.

Wie kann die Ohrenentzündung behandelt werden?

Suchen Sie mit Ihrem Hund möglichst frühzeitig den Tierarzt auf. Er reinigt nicht nur das Ohr, denn er kann entzündungshemmende Medikamente, zumeist Ohrentropfen, verordnen. Bewertungen für Tierärzte finden Sie bspw. bei jameda.

Eine Ohrenentzündung kann oft sehr langwierig sein. Das Ohr kann mit einer antiseptischen Lösung gespült werden. Eine schwerwiegende Ohrenentzündung kann der Tierarzt oft nur in Narkose behandeln. Er entfernt mit einer Schlinge die Verunreinigungen und bringt eine heilende Salbe ein, die ein Antibiotikum und Cortison enthält. Zusätzlich kann der Tierarzt Tabletten als Antibiotikum verordnen. Um eine erneute Ohrenentzündung zu vermeiden, sollten Sie die Ohren Ihres Hundes regelmäßig kontrollieren und reinigen. Denn Schmerzen im Ohr führen bei Hunden zu Schlafproblemen.

In der alternativen Homöopathie können Sie Präparate mit Arnika zur Behandlung der Ohrenentzündung verwenden. Diese Mittel sind entzündungshemmend. Allerdings darf die Erkrankung noch nicht weit fortgeschritten sein.

Da oft Stoffwechselstörungen die Ursache einer Ohrenentzündung sein können, bietet die alternative Homöopathie spezielle Mittel zur langfristigen Behandlung an.

Bild: panthermedia.net Leah-Anne Thompson